Sozial- und Seniorenpolitik

Es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist

Nelson Mandela

Nicht erst in der Corona-Zeit haben wir gelernt und erfahren, dass wir keinesfalls in einer solidarischen und gleichberechtigten Gesellschaft leben.  Viele Menschen haben es schmerzhaft gespürt und spüren es weiter!  Es ist zu fürchten, dass sich dies in den noch folgenden Monaten oder gar Jahren weiter fortsetzt und wahr-scheinlich noch verstärkt. Dieser Zustand ist inakzeptabel und muss verändert werden: er betrifft Menschen jeden Alters, Geschlechts und besonders verletzliche Gruppen wie Senioren, Alleinerziehende, Kranke und Behinderte, Flüchtlinge u.v.a.m.

Auch wenn wesentliche Grundlagen dieser Politik auf Landes- oder Bundesebene geschaffen werden, kann  kommunal gleichfalls viel unternommen werden, um die soziale Ungleichheit zu verringern und das Zusammenleben in Hemer gleicher und solidarischer zu gestalten.

Wir wollen, dass ALLE Bürgerinnen und Bürger mit all ihren Fähigkeiten und/oder trotz ihrer Einschränkungen vollwertig am sozialen Leben teilhaben können.

Dieser Aspekt durchdringt alle Bereiche der Stadtpolitik und daher wird er sich in der Arbeit der GAH in der Wählergemeinschaft und in der Fraktion immer wiederfinden und je-weils der aktuellen Situation angepasst. Die Grüne Alternative Hemer steht für eine Politik der Chancengleichheit in einem sozialen und gerechten Sozialwesen, einer offenen Gesellschaft, einem gesunden und lebenswerten Hemer

Unsere Ziele:

 

  • Wir setzen uns ein für die Schaffung von altersgerechten und bezahlbaren
  • Wohnungen, auch für geringer verdienende Menschen anstelle des Vorrangs von Einfamilienhäusern
  • Unsere Stadt verfügt über eine Vielzahl von Menschen, die in den unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich tätig sind. Diese Gruppen und Einzelpersonen bedürfen der intensiveren Unterstützung durch die Stadt. Ihre größere Wertschätzung wird Anreiz für weitere Hemeraner*innen sein, ihre Kraft in den Dienst der Gemeinschaft zu investieren, erst recht, wenn ihnen eine Begleitung mit Rat und Tat sicher ist.
  • Die Verwaltung muss sich als ehrlicher und transparenter Dienstleister für alle Bewohner*innen Hemers verstehen, gleich welchen Geschlechts, Alters, Nationalität oder sozialen Status‘.
  • Auch sogenannte ‚soziale Randgruppen‘ können und sollen in das gesellschaftliche Leben eingegliedert werden, ein Konzept bzw. eine beständige Arbeit an diesem Ziel fehlt.
  • Inklusion und Integration sind eine ‚Bringschuld‘ der Gesellschaft, ein breites Feld an Aufgaben bedarf der Bearbeitung durch Politik und Verwaltung.
  • Der Rat und seine Ausschüsse könnte wertvolle Unterstützung durch einen ‚Behindertenbeirat‘ ebenso wie einen ‚Ausländerbeirat‘ erhalten.
  • Wir wollen eine barrierefreie Stadt – nicht nur auf dem Weg durch die Straßen und beim Besuch von kulturellen oder sportlichen
  • Veranstaltungen, sondern auch in der Verwaltung, bei der Beantragung von Leistungen, der Nutzung der Website und anderer Dienstleistungen  Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung muss es das Bestreben der Stadt sein, Hemer auch für Senior*innen lebenswert zu gestalten. Dies gilt für weitere Angebote, neben z.B. dem Tanztee und dem Seniorenkino, und  Konzepten, um einer weiteren Vereinsamung und Abkoppelung vom gesellschaftlichen Leben entgegenzutreten.
  • Die Schwierigkeiten mit den vielen Flüchtlingen in der Unterkunft der Malteser in Deilinghofen gehören der Vergangenheit an.
  • Nun gilt es, die Eingliederung der Menschen in das Leben unserer Stadt zu fördern, Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen und zu begleiten unter dem Motto
Zusammenleben in Hemer ohne Rassismus

Dabei erwarten wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der Stadt mit dem Ehrenamt.Nur so werden wir es schaffen, Hemer zu einer bunten, lebendigen und  offenen Stadt zu machen.

  • Die Preise für Dienstleistungen der Stadt (Eintritte, Gebühren, Mitgliedsbeiträge …) müssen differenzierter gestaffelt werden. Dies gilt auch für den öffentlichen Personennahverkehr.

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