Sozialpolitik

Eine Gesellschaft setzt sich aus Menschen unterschiedlicher Geschlechter, Fähigkeiten, Nationalitäten, Herkünfte, Altersstufen, finanzieller Möglichkeiten und vieler anderer Aspekte zusammen. Wir wollen, dass all diese Menschen mit allen ihren Fähigkeiten und/oder Einschränkungen vollwertig am sozialen Leben unserer Stadt teilhaben können und fordern deshalb die gleichberechtigte Berücksichtigung aller Bewohner von Hemer!

Unsere Ziele:

 

Barrierefreie Stadt

Wir fordern barrierefreie Zugänge in alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen und sukzessive die Überprüfung der gesamten Stadt im Blick auf vorhandene Einschränkungen und deren schrittweise Beseitigung. Barrierefreie Zugänge und Wege sind wichtig für Behinderte, ältere Menschen mit Gehhilfen und Eltern mit Kinderwagen! Hinsichtlich des demographischen Wandels und der diesbezüglichen Zunahme älterer Menschen muss Barrierefreiheit ganz oben in der Prioritätenliste der Stadtplanung liegen!

Kommunale Gebührengestaltung

Solange die Hartz IV-Sätze auf menschenunwürdigem Niveau sind und viele Menschen am Existenzminimum leben, fordern wir eine Reduzierung kommunaler Gebühren für Bedürftige (Eintrittspreise für Frei- und Hallenbad, Sauerlandpark, Kulturveranstaltungen sowie Teilnehmergebühren für VHS als auch Mitgliedsbeitrag der Bücherei etc.). Soziale Netzwerke

Die Netzwerke aller im sozialen Bereich tätigen Personen und Gruppen müssen gestärkt und ausgebaut werden. Das Netzwerk Demenz und die von der Stadtverwaltung unterstützte Ehrenamtsbörse sind positive Beispiele, an denen wir uns orientieren sollten. Sinnvoll wären z.B. noch eine Vernetzung von Vereinen, eine „Tauschbörse“ (… ich mähe deinen Rasen, du bügelst meine Hemden), ein Netzwerk psychisch Kranker etc.

Förderung ehrenamtlichen Engagements
D

as ehrenamtliche Engagement muss gefördert werden. Die Stadt Hemer ist hier bereits auf einem guten Weg. Es soll mindestens eine halbe Verwaltungsstelle für diesen Bereich zur Verfügung gestellt werden

Inklusion/Integration
E

ine aktive Einbeziehung von Menschen mit Beeinträchtigungen in die Planungen, Geschehnisse und Entscheidungen unserer Stadt ist dringend erforderlich! Dies können wir z.B. durch einen „Behindertenbeirat“ erreichen. Integration ist eine Bringschuld der Gesellschaft! Wir müssen Projekte fördern, die Nationalitäten, Religionen und Generationen

zusammenführen. Die Feier in Hemer zum internationalen Frauentag ist hier ein positives Beispiel.

Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger müssen gezielt für einzelne Projekte (z.B. Teilnahme am Seniorentag, Bühnenprogramm Herbsttage) angesprochen werden! Die Bildung eines „Ausländerbeirates“ könnte hier wertvolle Arbeit leisten.

Bezahlbarer Wohnraum für alle
E

s muss bezahlbarer Wohnraum für alle zur Verfügung stehen. Da dies nicht auf dem privaten Wohnungsmarkt gewährleistet wird, muss die Stadt Hilfestellungen leisten.

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