Der Rat der Stadt Hemer möge beschließen:

Bei den nächsten Herbsttagen wird auf ein Abschlussfeuerwerk verzichtet und gegebenenfalls eine Alternative entwickelt (Lichtershow), die die Herbsttage dann stimmungsvoll UND klimafreundlich abschließt.

Für den nächsten Jahreswechsel wird in einer der nächsten Sitzungen des Rates im Jahr 2020 über den Umgang mit privatem Feuerwerk diskutiert und beschlossen, dass privates Feuerwerk nicht (mehr überall) in der Stadt abgebrannt werden darf. Für Bürgerinnen und Bürger, die nicht auf ein privates Feuerwerk verzichten wollen wird/werden entsprechende/r Bereich/e innerhalb der Stadt eingerichtet, in denen sicher und nicht störend für Menschen und Tiere, die dies in ihrer Nähe nicht wünschen, Feuerwerk abgebrannt werden kann.

Begründung:

Gerade zu diesem Jahreswechsel ist die Diskussion über das Für und Wider von Feuerwerk in aller Munde. Die in den vergangenen Jahren nie akzeptierte Argumentation von massiven Umweltschäden (Feinstaub …) bricht sich langsam Bahn, von dem Müllproblem und den Belastungen und Belästigungen von Tieren und Menschen einmal ganz abgesehen. Die Stadt Hemer hat im Oktober dieses Jahres eine Erklärung zur zunehmenden Klimaerwärmung verabschiedet und sich zu einem klimafreundlicheren Verhalten verpflichtet. Vor diesem Hintergrund sind auch im Bereich Feuerwerk zwingend Maßnahmen erforderlich, die frühere Entscheidungen korrigieren und der aktuellen Situation anpassen. Dies betrifft das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger sowie selbstverständlich auch das der Stadt, so das in Auftrag gegebene Feuerwerk während der Herbsttage, das glücklicherweise 2019 durch ein bevorstehendes Sturmereignis verhindert wurde. Es wurde schon da deutlich, dass der Verlauf der Herbsttage dadurch nicht wesentlich behindert und verschlechtert wurde.

Finanzielle Auswirkung:

In Bezug auf die Herbsttage ist mit einer Reduzierung der Kosten zu rechnen, selbst wenn eine Alternative geplant werden würde.

Bei der Neuorganisation von privatem Feuerwerk während des Jahreswechsels ist mit zusätzlichen Kosten zur Ausweisung und Absperrung entsprechender Bereiche zu rechnen. Andererseits könnte durch die Organisation – z.B. durch den Sauerlandpark – mit Verköstigung eine Kostenreduzierung erreicht werden. Ebenfalls dürfte diese Form der Organisation selbst auch zu nicht unerheblicher Kostenreduzierung ‚unterm Strich‘ führen, da das vorgesehene Gelände durch die Kräfte des SIH einfacher und schneller zu reinigen sein dürfte. Zwar sollten die BürgerInnen auch schon aktuell die von ihnen verursachte Verschmutzung durch das Silvesterfeuerwerk selbst beseitigen, tatsächlich ist das aber nur selten der Fall und der Müll bleibt für die Stadtreinigung liegen – oder auf Straßen, Gehwegen, in Hecken, Gebüschen und der Landschaft

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